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Walfang

Kommerzieller Walfang wird heute noch von Island, Japan und Norwegen betrieben, für den Eigenbedarf außerdem von den Färöer-Inseln (siehe Grindadrap).

Grindadrap

Als Grindadrap bezeichnet man das traditionelle Delfin-Massaker vor der Küste der Färöer. Neben Tümmlern fallen vor allem Grindwale (auch Pilotwale genannt) den Jägern zum Opfer. Der Ursprung des Grindadraps liegt im 16. Jahrhundert. Zu dieser Zeit gab es für die Bevölkerung der Färöer-Inseln keine Alternativen zum Walfang, die Menschen waren auf das Fleisch der Meeressäuger angewiesen.
Heutzutage haben Delfine als Nahrungslieferanten kaum mehr Bedeutung, gejagt wird aus einem einzigen Motiv: um eine brutale Tradition zu erhalten, der jedes Jahr hunderte Tiere zum Opfer fallen. Brutal auf Grund der unkonventionellen Tötungsmethoden. Die Jäger fahren mit Motorbooten aufs Meer und treiben die Delfine in die seichten Küstengewässer. Dort wird ihnen das Blasloch verstopft, damit ihr Orientierungssinn versagt. Anschließend schneiden die Fähringer den Tieren die Kopfarterie durch, weswegen sie bei vollem Bewusstsein langsam ausbluten. Die IWC hat auf den Grindadrap keinen Einfluss, weil diese Art von Walfang nicht als kommerziell, sondern als Kulturgut gilt. Das Fleisch der Säuger ist im Grunde ungenießbar: Wie im Jahr 2008 bekannt wurde, ist dieses nämlich durch Toxine stark verseucht.
Es ist zu befürchten, dass der Grindadrap noch lange fortgesetzt wird. Ursache dafür ist die Tatsache, dass die Bewohner der Insel schon als Kinder mit dem Massaker in Berührung kommen und sie dieses daher auch wenn sie groß sind als selbstverständlich erachten.

Japan als Walfangnation Nr 1

Jedes Jahr darf Japan an die 1000 Wale töten, darunter auch Finnwale, welche von der IUCN als "gefährdet" deklariert werden (siehe IUCN red list - Balaenoptera physalus). Japan jagt die Wale unter dem Vorwand, wissenschaftliche Forschung zu betreiben. Das ermöglicht dem Land, Meeressäuger auch im Walschutzgebiet um die Antarktis zu töten - eine Gesetzeslücke die schamlos ausgenutzt wird, denn in Wirklichkeit hat der japanische Walfang noch zu keinem wissenschaftlichen Ergebnis beigetragen.
Brand auf der Nisshin Maru
Für Schlagzeilen sorgte 2007 das Flaggschiff der japanischen Walfangflotte, die Nisshin Maru. Feuer brach aus, die 1000 Tonnen Öl, die an Bord waren, drohten, eine Katastrophe auszulösen. Hilfsangebote seitens Greenpeace, deren Schiff, die Esperanza, zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nur rund 24 Stunden vom Unglücksort entfernt war, wurden strikt abgelehnt. Nach zwei Wochen konnte das Walfangschiff aus eigner Kraft weiterfahren, die Fangsaison wurde vorzeitig abgebrochen.
Nachfrage in Japan
Die Nachfrage nach Walfleisch sinkt in Japan ständig. Nur ein kleiner Teil der Bevölkerung konsumiert es ständig, besonders Jugendliche greifen lieber auf Alternativen zurück. Die japanische Regierung versucht durch Subventionen, die von Steuerzahlern finanziert werden, die Nachfrage künstlich hoch zu halten. Der Fast-Food-Kette "Lucky Pierrot" wurden 2004 Steuergelder zur Verfügung gestellt, weil sie Wal-Burger verkauft. Damit wird versucht, Jugendlichen Walfleisch wieder schmackhaft zu machen. Tatsächlich ist aber wie auch beim Grindadrap Tradition das wahre Motiv für die Tötung hunderter Wale. Um die Bewahrung dieser fragwürdigen Tradition kämpfen v.a. nationalistische Politiker, die in der Kritik am Walfang westlicher Staaten eine Bedrohung für die Souveränität Japans sehen.
Tradition als Motiv
In der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom 31.07.2010 wird ein japanischer Walfänger, Yosinori Shoji, interviewt, welcher seinen Beruf vehement verteidigt. Auch er bestätigt, dass Walfang Bestandteil der japanischen Kultur ist, doch kann dieses Argument wirklich das Massaker rechtfertigen, wenn Walfleisch sich doch tatsächlich nicht mehr so großer Beliebtheit erfreut wie früher? Shoji möchte Kinder vom Walfleischkonsum begeistern, darum lädt er sie jährlich zum Walschlachten und Walschmaus ein, ein weiterer Versuch, die Jugend als Walfangbefürworter zu gewinnen. Der Abgeordnete der Demokratischen Partei DPJ, welche zur Zeit die Mehrheit im Parlament hat, Kodaira, ist besorgt, dass in Japan bald niemand mehr Walfleisch esse. Auch er kämpft für den Walfang, doch andere Argumente außer der "gute Geschmack" von Walfleisch und der Glaube, dass Walfanggegner international in der Minderheit seien, fallen auch ihm nicht ein.
Delfin-Massaker in Taiji
Taiji ist ein kleines Fischerdorf im Süden Japans und spätestens seit dem Kinostart der Oscar-präierten Dokumentation "The Cove" weltberüht. Hier findet jährlich ein unvorstellbares Gemetzel statt, welches ähnlich wie der Grindadrap auf den Färöer-Inseln abläuft. Über 2000 Delfine müssen so Jahr für Jahr ihr Leben lassen. In der Fangsaison von September bis März fahren die Fischer mit kleinen Motorbooten aufs offene Meer hinaus und treiben die Delfine in eine kleine, abgelegene Bucht. Dabei machen es sich die Beteiligten zu Nutze, dass Delfine sehr empfindlich auf Geräusche reagieren und versuchen, vor ihnen zu fliehen - in diesem Falle schwimmen sie jedoch in die falsche Richtung. Sind die Delfine in die Enge getrieben, werden die gestressten Tiere zum Teil an Delfinarien verkauft und zum Teil auf grausamste Art und Weise mit Speeren erstochen. Dieses Massaker findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, weil man internationalen Druck vermeiden will. Dank des Öko-Thrillers "The Cove", für den einige Aktivisten ihr Leben riskierten, wissen Menschen aus aller Welt Bescheid. Nun liegt es an uns, dass wir diese grausame Tradition endgültig beenden!

Hinzu kommt, dass das Delfinfleisch im Grunde ungenießbar ist, weil ihr Fleisch mit Toxinen belastet ist. Grund dafür ist, dass Delfine am Ende der Nahrungskette stehen und somit von ihrer Beute Schadstoffe wie Quecksilber aufnehmen, die zu einem Großteil auf Grund der Verschmutzung der Weltmeere ihren Weg in den Nahrungskreislauf gefunden haben. Diese blutige Tradition schadet also nicht nur dem Meer, sondern auch der japanischen Bevölkerung, denn Delfinfleisch wird zum Beispiel in Schulen zu Mittag ausgegeben und findet sich immer wieder in japanischen Gerichten.

Update aus Taiji: Laut der Umweltschutzorganisation Sea Shepherd Conservation Society hat sich die Lage für die Delfine angesichts des Erdbebens und des Tsunamis noch verschlimmert, da sich die Fischer weigern, die Meeressäuger zu befreien. Das hat zur Folge, dass die ohnehin schon gestressten Tiere gegen Felsen geschleudert werden, was wiederum zu ernsthaften Verletzungen führt. (Quelle: Sea Shepherd Conservation Society - The Whalers Return Home).

Auch 2012 werden die Fischer Jagd auf Delfine machen (siehe dazu News - Delfinmassaker in Taiji beginnt erneut). In einem Interview für die Online-Plattform Takepart.com spricht der ehemalige Delfindompteur und Tierbefreiungsaktivist Ric O'Barry, dessen Arbeit für den preisgekrönten Film "The Cove" dokumentiert wurde, über die derzeitige Situation in dem japanischen Fischerdorf, über die bisherigen Erfolge des internationalen Protests und über die Ziele für die Zukunft.

Korruption in der IWC
Das Walfang-Moratorium könnte bis 2020 kippen, da Japan in der Internationalen Walfangskommission leider immer mehr Länder auf seine Seite ziehen kann. Genauer gesagt kann das Land der aufgehenden Sonne bisher mit der Unterstützung unter anderem der winzigen Karibikstaaten Antigua, Grenada und Antigua rechnen. Diese Unterstützung wurde aber nicht mit fairen Mitteln gewonnen, da Japan Ausgleichszahlungen an die Staaten versprochen hatte. In der Tat zieht die Affäre jedoch viel weitere Kreise und betrifft auch einige Staaten Afrikas und Asiens.

Walfang in Norwegen

In den Küstengebieten Norwegens ist der kommerzielle Walfang erlaubt. Jährlich dürfen an die 1000 Zwergwale (auch Minkwale genannt) getötet werden. Der Walfang erfreut sich zwar großer Beliebtheit in der Bevölkerung, ist aber wirtschaftlich kaum von Bedeutung. Auch in Norwegen ist der Hauptgrund für den Walfang Kultur und Tradition.

Walfang in Island

Neben Norwegen betreibt auch Island kommerziellen Walfang (Japan jagt zu angeblich "wissenschaftlichen Zwecken"). Der Inselstaat darf auch Jagd auf die bedrohten Finnwale machen, doch die Einstufung der Art durch die IUCN scheint die isländische Regierung nicht zu interessieren, im Gegenteil, im Sommer 2010 wurden die höchsten Quoten bisher vergeben - 175 Finnwale und 200 Zwergwale durften getötet werden, doch auch in Island gibt es wenig Nachfrage.
Der Walfang ist ein Hindernis für den EU-Beitritt. In der Europäischen Union gilt ein striktes Walfangverbot, das unterstrich das Parlament im Juli 2010 in einer Resolution.
Whale Watching statt Whale Killing
Whale Watching ist bei Touristen sehr beliebt und Island ist für diese Aktivität bekannt. Whale Watching sorgt also für mehr Touristen und in der Folge für mehr Arbeitsplätze und eine höhere Wirtschaftsleistung. Walfang hindert dieses Wachstum, nicht nur da die Bestände dezimiert werden, sondern auch weil die Tiere scheuer werden und Walbeobachtungsschiffe immer weiter hinaus aufs offene Meer fahren müssen um Wale zu entdecken.
Whale Watching wird auch in Japan angeboten und hätte dort sicherlich großes Potential, wenn die Politiker ihre Einstellung zum Walfang überdenken würden.

Die IWC

IWC steht für Internationale Walfangkommission (International Whaling Commission). Sie hat die Aufgabe, Fangquoten für Wale festzulegen und Schutzgebiete zu bestimmen. Das internationale Übereinkommen (ICRW) wurde im Jahr 1946 von 42 Ländern unterzeichnet. Mittlerweile haben dem Vertag 75 Staaten zugestimmt, Deutschland im Jahre 1982, Österreich erst 1994.
Trotz ihrer Bemühungen für einen gesunden Walbestand ist die IWC nicht als Walschutz-Organisation zu verstehen. In erster Linie will sie einen Kompromiss zwischen wirtschaftlichen und ökologischen Interessen erreichen. Trotz einiger Erfolge wie die Ausrufung des Schutzgebiets in den Gewässern rund um die Antarktis, gibt es noch zahlreiche Probleme, denen die Kommission kaum entgegenwirken kann. Dazu zählen neben dem kommerziellen Walfang, den Japan noch immer unter dem Deckmantel der Wissenschaft betreibt (siehe: Walfang in Japan) auch die Gefahren für Wale durch Industrielle Fischerei (Beifang), Unterwasserlärm und Klimaerwärmung. Durch die Gründung einer japanischen Walfangorganisation (siehe: News - Japan will neue Walfang-Organisation könnten die Walfangbefürworter mehr politisches Gewicht bekommen und mehr Druck auf die IWC ausüben.

Sea Shepherd Conservation Society

Die Umweltschutzorganisation Sea Shepherd Conservation Society wurde 1977 gegründet und offiziell 1981 in Oregon (USA) als gemeinnützige Organisation eingetragen. Sie geht sowohl gegen Walfang als auch gegen Robbenjagd und Piratenfischerei vor. Seit der Gründung steht Captain Paul Watson, ein ehemaliges Greenpeace-Mitglied, an der Spitze von Sea Shepherd. Aufgrund der radikaleren Vorgangsweise ist die Gruppe zwar umstritten, Paul Watson und seine Crew legen aber nach eigenen Angaben Wert darauf, dass im Zuge der Aktionen keine Menschen zu Schaden kommen. Zuletzt hat Sea Shepherd Schlagzeilen gemacht, als es der Organisation gelungen ist, japanische Walfänger aus dem Walschutzgebiet im Südpolarmeer zu vertreiben und somit für einen vorzeitigen Abbruch der Fangsaison zu sorgen.

In der Saison 2011/12 war die Sea Shepherd Conservation Society erneut im Südpolarmeer unterwegs, um im Zuge ihrer Operation "Divine Wind" so viele Wale wie möglich zu retten. Tatsächlich war mit dem frühzeitigen Abbruch der Walfangsaison am 8. März klar, dass die Umweltschutzorganisation erneut einen Großteil der Meeressäuger retten konnte: Insgesamt wurden weniger als 30% der Quote eingehalten. Dies wurde vom japanischen Fischereiministerium bereits bestätigt (siehe dazu auch: News). Dass insgesamt fast 800 Wale gerettet werden konnten, ist besonders erstaunlich, da ein Sturm ein Schiff der Umweltschutzorganisation lahmlegte, bevor es die antarktischen Gewässer erreichen konnte und daher zwei Schiffe von Sea Shepherd drei Walfangschiffe verfolgen mussten.

Einige Aktivisten befinden sich währenddessen in Taiji, dem japanischen Fischerdorf, das spätestens nach der Veröffentlichung des Filmes "The Cove" zu trauriger Berühmtheit gelangte. Sie wollen das alljährliche Delfinmassaker dokumentieren. Erwin Vermeulen, ein niederländischer Aktivist, befand sich drei Monate in Haft, weil er einen Angestellten des "Dolphin Resort Hotels" gestoßen haben soll, als er Fotos machte. Er stand daher wegen "Körperverletzung" vor Gericht. Trotz mangelnder Beweise galt ein Freispruch jedoch als unwahrscheinlich, weil es in diesem Prozess nicht nur um ein Urteil gegen eine Person ging, sondern auch um ein Urteil gegen Sea Shepherd, da die Organisation sowohl den örtlichen Behörden als auch den Bürgern des Fischerdorfes ein Dorn im Auge ist.

Entgegen aller Erwartungen wurde Erwin Vermeulen am 21. Februar 2012 vom japanischen Richter freigesprochen. Der "Cove Guardian" bezeichnete diese Entscheidung als "mutig", zumal der Richter "entgegen der öffentlichen Meinung gehandelt und gerecht entschieden" habe. de.seashepherd.org - Sea Shepherd Cove Guardian Erwin Vermeulen von japanischem Richter freigesprochen, 21.2.2012)

Mehr zur Mission der Cove Guardians erfahren Sie ebenfalls auf der Website von Sea Shepherd Deutschland: de.seashepherd.org - Cove Guardians

Am 13. Mai 2012 wurde Paul Watson, Gründer der Sea Shepherd Conservation Society, am Frankfurter Flughafen festgenommen. Grund dafür ist ein Haftbefehl aus Costa Rica von 2011 für eine Kampagne gegen illegale Hai-Finning-Operationen in internationalem Gewässer im Jahr 2002. Die Fischer bezichtigen den Kapitän des "versuchten Mordes". Auf einem Video, welches Szenen der damaligen Aktion zeigt (Paul Watson Arrested - Costa Rica), sieht man jedoch nur, dass Aktivisten versuchen, die Fischer zu stören, zur Umkehr zu zwingen und die illegalen Aktivitäten damit zu unterbinden. Die Fischer wurden für ihr Vergehen bislang nicht zur Rechenschaft gezogen. Am 22. Juli verließ Paul Watson ohne Erlaubnis Deutschland, nachdem er dort 70 Tage unter Hausarrest verbracht hatte. Er erhielt einen Hinweis, wonach er nach Japan ausgeliefert hätte werden sollen. Die Japaner witterten in dem Verfahren die einzigartige Möglichkeit, sich an Watson für seinen unermüdlichen Einsatz für Wale zu rächen. Die komplette Nachricht von Paul Watson an seine Unterstützer ist auf der Homepage von Sea Shepherd auf Englisch nachzulesen. Es wäre zu befürchten gewesen, dass Watson weder in Costa Rica noch in Japan eine neutrale und gerechte Verhandlung zu erwarten gehabt hätte.

Die Operation "Zero Tolerance" in der Walfangsaison 2012/13 war die bisher erfolgreichste in der Geschichte der Sea Shepherd Conservation Society. Dank des unermüdlichen Einsatzes der Crewmitglieder, die ihr Leben riskierten, um das der Wale zu schützen, konnten die Walfänger nur 103 der geplanten 935 Minkwale töten. Darüber hinaus erlegten sie weder einen Finn- noch einen Buckelwal. Insgesamt wurden so mehr als 900 Tiere gerettet. Diese Zahlen lassen hoffen, dass der wirtschaftliche Schaden, der durch die Aktionen der Umweltschutzgruppe entsteht, die Japaner schlussendlich doch zur Vernunft bringen wird.

Facebook-Initiative für die Freiheit von Paul Watson: Free Paul Watson

Filmtipp: The Cove

Richard O' Barry wurde durch seine Arbeit als Filmtiertrainer für die Fernsehserie "Flipper" berühmt. Als jedoch einer seiner Delfine stirbt, glaubt Ric O' Barry, dass das Tier seinem Leben freiwillig ein Ende bereitet hat, da die Atmung bei Delfinen bewusst gesteuert wird. Von diesem Zeitpunkt an kämpft O' Barry für den Schutz der Delfine und setzt sich dafür ein, dass die intelligenten Meeressäuger nicht mehr in Delfinarien gehalten oder für Filme abgerichtet werden.

Der größte Delfin-Exporteur ist das kleine japanische Fischerdorf Taiji, wo Jahr für Jahr mehr als 2000 Delfine getötet oder verkauft werden. In dem Film The Cove wird die Arbeit von O' Barry und seinem Team geschildert, die vor Ort Beweise sammeln und damit die Menschen über dieses Massaker aufklären möchten. Das wird durch die Fischer und Behörden erschwert, weil diese um jeden Preis verhindern wollen, dass Filmaufnahmen in die Öffentlichkeit gelangen. Mit Hilfe von modernsten High-Tech-Geräten und durchdachten Strategien gelingt es dem Team dennoch, die Mission zu erfüllen.

"The Cove" wurde 2010 mit dem Oscar für den "besten Dokumentarfilm" ausgezeichnet.

Filmtipp: Bekenntnisse eines Ökoterroristen

Der Film "Bekenntnisse eines Ökoterroristen" (engl. Original "Confessions of an Eco-Terrorist") des Sea Shepherd-Aktivisten Peter Brown erlaubt einen eindrucksvollen Einblick in die Aktionen der Umweltschutzorganisation. Brown begleitet Paul Watson und seine Crew nach Norwegen, Kanada und auf die Galapagos-Inseln, wo die Aktivisten mit teilweise illegalen, jedoch nie gefährlichen Mitteln gegen die Ausbeutung der Meere ankämpfen. Für ihren Einsatz riskieren die Umweltschützer viel, denn Auseinandersetzungen auf hoher See sind keine Seltenheit. Sowohl die Behörden als auch Gegner von Sea Shepherd legen der Organisation Steine in den Weg, um die Aktivisten daran zu hindern, ihre Aktionen durchzuführen. Die Umweltschützer werden bedroht, mit Steinen beworfen und sogar mit scharfer Munition wird geschossen. Doch der hervorragende Taktiker Paul Watson ist seinen Gegnern immer einen Schritt voraus...
offizieller Trailer auf Youtube
Seite zuletzt bearbeitet am: 18.08.2013 20:48:39


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